Wir stellen vor:
Unterseeboot "Wilhelm Bauer" ex U2540
Standmodell U-Bauer
Zentrale
Aussenansicht
Maschinenraum
Typ:
Unterseeboot
Allgemeines
Als die deutschen U-Boote des Typs XXI Anfang 1945 in Dienst gestellt wurden, war dieses das fortschrittlichste Unterseeboot der Welt.
Amerikaner, Engländer , Franzosen und Russen übernahmen diese überlegene Technologie und brachten sie in ihren eigenen U-Bootbau ein
Entwicklung:
Der Typ XXI wurde 1943 konzipiert und hatte umfangreiche Technische Neuerungen
Das Boot konnte theoretisch unbeschränkt unter Wasser fahren, da die Dieselmotoren die zum Aufladen der Batterie benötigte Frischluft durch einen speziellen Luftmast, (den Schnorchel), ansaugen konnte.
Eine neue Linienform ausschließlich für Unterwasserfahrt und eine dreifach größere Batteriekapazität ergaben die damals sensationelle Unterwassergeschwindigkeit von 17,5 Knoten (15,5 Üw)
weitere Neuerungen:
geräuscharme Elektromotoren für die Schleichfahrt
hochempfindliche Ortungsgeräte
2x 2cm Flakgeschütztürme
alle 6 Torpedorohre konnten innerhalb von 5 min. nachgeladen werden
Besatzung
57 Mann
Antrieb:
2x 6 Zylinder Dieselmotoren mit 4000 PS
2x E - Maschinen mit 5000 PS
Fahrtstrecke:
11000 sm bei 12 Kn
Geschichte:
Am 29.10.1944 begann bei Blohm und Voss in Hamburg der Zusammenbau der einzelnen Sektionen von U 2540, an 13.01.1945 erfolgte der Stapelauf, am 25.02.1945 die Indienststellung und nach kurzer Ausbildungsfahrt wurde U 2549 am 04.Mai 1945 von der Besatzung in der Nähe von Flensburg Feuerschiff versenkt.
1957 wurde das U-Boot wieder gehoben und 1960 von der Bundesmarine als "Wilhelm Bauer" für 8 Jahre in Dienst gestellt.
20.05.1970 erneute Indienststellung mit ziviler Besatzung in Eckerförde
Verbleib:
1984 wurde das U-Boot beim Deutschen Schifffahrtsmuseum als Museums U-Boot in Dienst gestellt
Baukastenmodell von Revell, mit Innenbeleuchtung in einzelnen Abteilungen aufgewertet
Eigner:
Jens Kardel

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