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Bericht aus der Modellwerft: "Leichter 1"

Von einer Idee zum Modell

Das ganze fing nach der Taufe von Jens seinem Schlepper auf einer Veranstaltung in Büsum an. Ein Schlepper der muss auch was Schleppen. Ich hatte schon mal ein Modell einer Schute gebaut und schlug Jens also vor, so aus Lust und Laune Ihm eine zubauen. Ich hatte den Plan noch liegen und so fing ich an diesen zu studieren. Ja es war Sommer und so spielte meine kleine Nichte mit Ihrem Playmobilschiff im Gartenpool. Bei näherer Betrachtung viel mir der Rumpf auf, der genau wie auf den Plan aussah. Er war zwar etwas kürzer, das ist aber nicht weiter schlimm, weil die Schuten in unterschiedlichen Längen gebaut wurden. Also wurde kurzer Hand bei Ebay* ein Playmobil*-Schiff ersteigert und der Bau konnte beginnen.

Das Orginal von Playmobil

Es sollte eine Schute werden wie sie im Hamburgerhafen unter der Köhlbrandbrücke liegen. Es gibt mehrere Bautypen und ich entschied mich für die mit Führerstand und Hilfsmotor. Von dieser Sorte wurden nur 12 Stück gebaut und es gab mir die Möglichkeit, die dann auch Fernzulenken.

Also fing ich an den Playmobil-Aufbau abzubauen, so wie das gesamte Innenleben. Es wurden neue Laderaumschotts und seitliche Laderaumwände eingebaut. Die alten Ankerklüsen wurden verschlossen und eine neue nach Zeichnung eingebaut. Im hinteren bereich des Deckhauses wurde eine Öffnung eingebaut, um einen Zugang zum Ruderhebel zuhaben. Das Deck wurde mit Tropfblech verschlossen, wobei vorher alle Elektrischen Leitungen eingezogen wurden. Dann wurden die Sockel für die Doppelpoller aus ABS gebaut und auch der Süllrand wurde so hergestellt. In den Trocknungsphasen des Decks wurde mit dem Deckhaus begonnen. Als der Rohbau fertig war wurde er weiß Lackiert. Die Bullaugen sind aus Kupferrohr geschnitten und mit einer Scheibe von hinten versehn. Bei den großen Fenstern wurde erst ein Rahmen aufgeklebt und dann einen Scheibe dahinter. Dann wurden noch Halter für die Arbeitsscheinwerfer, sowie auf dem Dach ein Suchscheinwerfer und ein Horn aufgeklebt. Zum Schluss wurde noch ein Schornstein und zwei Rettungsringe angefertigt und montiert. Damit war das Deckhaus fertig und konnte aufgesetzt werden. Es wird nicht befestigt, sondern nur stramm auf den Süllrand gesetzt.

Nachdem alle Doppelpoller und Schwanenhalslüfter auf das Deck gebaut wurden, konnte mit dem Lackieren angefangen werden. Das Unterwasserschiff wurde Ziegelrot gestrichen, der Rumpf Orange und die inzwischen angebrachten Scheuerleisten matt Schwarz. Nach dem das Unterwasserschiff trocken war wurde die Ruder- und Wellenanlage eingebaut. Der Motor lagert auf einem Holzgestell im Laderaum und kann von hier später mit den entsprechenden Fernsteuerkomponenten verbunden werden. Auch das Ruder ist erstmal festgestellt und kann später betrieben werden. Um eine bessere Schleppeigenschaft zubekommen wurde vor dem Ruder eine Kielhacke eingebaut.

Und nun noch einige Bilder vom Bau des Leichters bzw. der Schute:

 

Weihnachten in der Werft!!

Auch auf einer Modellwerft gibt es ein Weihnachten..........! 

Das Ruderhaus: Klein aber Fein

Das Deck wurde Grau gestrichen und auf das Vordeck eine Ankerwinde der Firma Graupner gestellt. Über diese läuft die Ankerkette in den Kettenkasten wo auch der nachträgliche Einbau einer funktionieren Winde möglich ist. Der Anker liegt in der Ankerklüse und wird durch einen Bolzen gehalten. (Bilder unten)

Zum Schluss kam der Mast dran, dieser besteht aus 3 einzelnen Rohrstücken die mit einander verklebt wurden. Im Mast laufen die Kabel für das Topplicht und einem Arbeitsscheinwerfer. Gehalten wird er mit 2 Bolzen in 2 U-Schienen, weil er im Original klappbar war.

Der Mast auf dem Vorschiff

7.

So nun war alles fertig und am 06.01.11 konnte ich das noch Namenlose Modell an Jens Übergeben, es wurde gleich einer ausgiebigen Testfahrt im Pool, in unseren Vereinslokals unterzogen. Um den Namen kann sich der neue Eigner dann ja selbst kümmern - Mir hat der Bau viel Spaß gemacht.

Jörg Nienhüser 

Diese Baubeschreibung wird fortgesetzt

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