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Bericht aus der Modellwerft: "WSP Helgoland"

Baubericht Wasserschutzpolizeiboot „HELGOLAND“ Maßstab 1: 33

Auf Basis des Modellbausatzes von Hegi / Schuco

Vorwort:

Ich möchte euch mit diesem Baubericht an der Entstehung dieses Schiffmodells, des Wasserschutzpolizeiboots „HELGOLAND“ als Modell im Maßstab 1:33 teilhaben lassen. Der Hegi Bausatz war ein „Dachbodenfund“ und ist praktisch so alt wie ich selber (Ü30). Da es ein Boot mit Heimathafen Büsum ist, empfinde ich es als eine Ehrenvolle Aufgabe, die ich mir selber gestellt habe, um diesen Bausatz fertig zu stellen. Das Modellschiff ist ca. 1 Meter lang und 20 cm breit. Gesetztes Ziel ist die Erstellung eines Abbildes vom Bauzustand des original Bootes im Jahr 2012. So wie das Vorbild soll auch meine „HELGOLAND“ auf dem neusten Stand der Optik und vor allem Technik sein. Auch mal etwas anderes wie so manche gleichen aber schon älten Modelle.

 Das Vorbild auf der Kutterregatta in Büsum 2010

Sichtung - (Weiter) Baubeginn, Bild 1

Baufase 1: Umbau bzw. Einbau der Motoren

Als aller erstes habe ich einen Schiffsmodellständer gebaut. Einen noch original Beschlagsatz gab es dank Internet auch noch zu ergattern. Nun ging es los. Zwar waren schon die original Motoren und Stevenrohre eingebaut, die Aufbauten angefangen… aber zum glück nichts verbastelt und bietet eine tolle Basis.

Somit werden die Motoren und Stevenrohrer durch Graupner Qualität ersetzt. Ein Bugstrahlruder von Rabösch gehört ebenso mit dazu. Die Hauptmaschinen erhalten eine Wasserkühlung mit Spiralen, für schnelle AK Fahrten in der Nordsee.

Bild 2

Bild 3 - Wellenanlage (alt)

Baufase 2: Steuerungselektronik

Die Steuerungselektronik wie Empfänger, zwei Fahrtenregler so wie ein Steuerservo werden eingebaut. Auch an eine sicher Unterbringung der Akkus in Form von vier 7,2V Packs wird gedacht. Bevor das Deck aufgeklebt wird habe ich einen erste Werfttestfahrt in einem Schwimmbad durchgeführt um die Technik und die Gewichtsverteilung zu testen.

Bild 4 - Wellenanlage (neu)
Bild 5 - Antrieb - fast komplett
Bild 6
Bild 7

Baufase 3: Deck und Aufbauten

Beim Aufkleben des Decks muss man schon richtig aufpassen keine Fehler ein zu bauen. Etwas schwierig ist die Naht vom Rumpf zum Deck, da das Deck bis zur Rumpfschale abgeschnitten oder geschliffen werden muss. Ohne spachteln und viel Schleifen kommt man hier wohl kaum zu einem schönen Ergebnis.

Die Aufbauten werden aus 2mm dünnen Sperrholz angefertigt. Etwas Spachteln mit 2-K Material und richtig schon glatt geschliffen. Danach folgt die Vorbereitung im Aufbau für die Beleuchtung, Radar usw. mit Versorgungsleitung über einen zentralen Stecker zum Maschinenraum.

Bild 8 - Arbeiten am Deck
Bild 9 Aufbauten

Der Aufbau wurde weitergebaut. Beleuchtung vorbereitet, Spachtel und Schleifarbeiten. Details wurden ergänzt und Geländer montiert. Viel Arbeit war die Fertigung der vier Lüfter, für den Bereich hinter dem Ruderhaus. Der Niedergang am Achterdeck ist auch verändert worden.

Bauphase 4.

Nun geht es an die Grundierung bzw. Lackierung. Die Erste Schicht bildet der Belton Basic-Grund in weiß von Farben Albrecht aus Büsum (Fotos obere Reihe). Dann folgt Belton Sectral RAL 9010 weiß. Danach Abkleben für das RAL grau und leuchtrot.

Der Rumpf wird natürlich auch grundiert und in blau RAL 5010 und das Unterwasserschiff in purpurrot RAL 3004.

Bauphase 5

Nachdem die Lackierung weitestgehend abgeschlossen ist, geht es weiter mit der Verkabelung und Anbau von Beleuchtung und Details am Modellschiff. Der Kran wird nicht vom original Bausatz übernommen sondern aus zwei verschiedenen, einer gebastelt. Das Beiboot wird wo gut wie möglich, nach Fotos, mit der von Hegi gelieferten Kunststoffschale rekonstruiert. Beklebung mit der Schrift erfolgt aus eigenen Herstellung mit dem Folienplotter. Das Modell ist nun zu 95 Prozent fertig, doch fertig wird so ein Modell ja eigentlich nie. Einige Kleinteile und Figuren müssen noch fertig gestellt werden.

Diese Baubeschreibung ist nun fast fertig!

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