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Bericht aus der Modellwerft: "Theodor Storm"

Baubericht Neubau der 20-m-Klasse Theodor Storm

Nach dem die Hans Hackmack Büsum verlassen hatte und der neue 20-m Kreuzer Sk33 hier nun seinen Dienst versehn sollte begann ich mit den Vorbereitungen zum Bau des Neuen Kreuzers.

Laut Internet gabe es schon einige Bausätze aber nicht im Maßstab 1:25 und dieser sollte es werden. Ich fand dann einen Hersteller auf Rügen der schon lange mit dem Baukasten wirbt, aber immer wenn ich einen Liefertermin wollte wieder vertröstet wurde. Also begann ich den Rumpf selbst zu bauen. Ich hatte zwischenzeitlich eine Firma in Flensburg gefunden die mir von einer Form den Rumpf ziehen will.

Also ran ans Werk. Und hier beginnt der Bericht:

Baufase 1:

Zuerst wurden die Spanten zugesägt und auf den Kielspant geleimt. Danach das ganze mit 2mm Kiefernleisten beplankt. Eine Arbeit die sehr lange dauert weil immer nur 1 bis 2 Leisten verleimt werden können. Als der Rumpf fertig war wurde das Deck genau so hergestellt. Und nun wurde es schwierig. Mein Hersteller sagt er wollte zwei Rumpfhälften haben, also wurde dieser genau in der Mitte aufgetrennt. Danach wurde das innere mit Reparaturmörtel verfüllt und mit einer 9mm starken Platte verschlossen. Nun konnte es an die Lieblingsarbeit jeden Modellbauers gehen, das Spachtel und Schleifen. Nach zwei Spachtel und Schleifgängen wurde die Rumpfhälfte mit Füller aus der Spraydose behandelt und es wurde eine super glatte Oberfläche.

Arbeiten an der Rumpfhälfte 1

Arbeiten an der Rumpfhälfte 2
Die fertige Form!

Die Tochterbootwanne wurde genau so hergestellt, nur das hier schon ein späterer Auflagerahmen mit eingebaut wurde. Damit kann sie später auf dem Deck mit Schrauben fixiert werden.

Rohbau des Tochterbootaufzuges1
Form des Tochterbootaufzuges

Bauabschnitt: Das Schlauchboot

Zuerst wurde ein 16mm Kunststoffrohr aus dem Baumarkt gekauft. Dann auf dem Bauplan die Schnittkanten eingezeichnet. Diese war sehr schwierig weil der Rumpf schräge nach vorn zuläuft und auch noch nach hinten und vorne ansteigt. Also muss man immer zwei Schnittkanten berücksichtigen was bei einem runden Rohr nicht immer einfach ist. Zweckmäßig zeichnet und schneidet man sich immer gleich beide Seiten zu und fängt dann an die Teile stück für stück zusammen zukleben. Am Bug habe ich das Rohr einmal aufgetrennt und mit Kunststoffstücken verlängert damit die Form eingehalten werden kann. Zum Schluss wurde alle mit Stabilit verklebt. Nun wurde ein 5mm hoher Rand von unten an den Schlauch geklebt und auch der Heckspiegel wurde angebracht. Dieser ist mal wieder leicht schräge und wird später den Jetantrieb aufnehmen. Die 5mm Kante bildet den Übergang vom Feststoffrumpf zum eigentlichen Schlauch. Nun habe ich eine Kielspante gefertigt und eingeklebt um die gewünschte Rumpfform zu Erhalten.

Dann wurde der Feststoffrumpf mit zwei Kunststoffplatten hergestellt. Im Bugbereich habe ich diese von innen leicht eingeschnitten damit man sie leichter biegen kann. Alles mit Sekundenkleber geheftet und dann später mit Stabilit wieder verklebt. Zwischenzeitlich wurde der Rumpf mit Füller behandelt um kleine Unebenheiten sichtbar zumachen und nachzuspachteln.

Th-Storm_Baub_08
Th-Storm_Baub_09

Als nächstes werden der Jetantrieb und die erforderlichen Rc Bauteile eingebaut damit das Deck und der Aufbau
(Sitz) angefertigt werden können.
Nach dem der Rumpf soweit fertig gestellt war wurde der Miniservo und ein Minimotor eingebaut. Leider gab es keinen Jetantrieb in diesem kleinen Maßstab. Also wird das Boot mit einem 20mm Propeller angetrieben. Die Akkus sind um den Motor her rum platziert nur der Empfänger muss im Aufbau untergebracht werden.

Nun wurde das Deck eingeklebt und eine Aussparung für den Aufbau gelassen. Damit kein Wasser eindringen kann wurde ein Rand aufgeklebt.

Nun zum Aufbau.

Nach dem Plan und endlichen Fotos wurde der Aufbau aus ABS Kunststoffplatten erstellt. Meistens wurde erste eine Schablone hergestellt um Material zu sparen. Die Einzelheiten der Details wurden nach dem Plan bzw den Fotos ergänzt. Hier gibt es einige unterschiede zu den anderen Booten der Eugen- Klasse  zur Th. Storm. Leider ist da der Bauplan nicht gerade Aussagekräftig und Fehlerhaft ausgeführt. Also mussten viele Bilder her um den Bau voran zu treiben. Nachdem der vordere Teil fertig war wurde nun die Sitzbank hergestellt. Dabei muss der hinter Teil als Abdeckung für das Rudergestänge dienen.

Th-Storm_Baub_10
Th-Storm_Baub_11

Nachdem alles Verspachtelt und Geschliffen wurde, habe ich schon mal eine Grundierung in der Grundfarbe
aufgebracht. Als nächstes wird / wurde weiter am Aufbau gearbeitet. Siehe Fotos:

Bug und Heckansicht des Rohbaues

Diese Baubeschreibung wird fortgesetzt

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